16. Oktober 2011
Millionen tote Fische werden an den Strand gespült |
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| Unser Cha-Am Team besteht nicht aus Naturwissenschaftlern und nicht aus Ärzten, wir können auch keine Wasserproben analysieren. Fakt ist allerdings, dass Fabriken überflutet wurden und die Strömung vom Golf von Thailand direkt nach Cha-Am zieht und dass ein gewaltiges Fischsterben eingesetzt hat. Unser Erachtens ist kann es gesundheitsgefährdend sein, diese Fische zu essen. Von der Regierung oder der Stadt Cha-Am kommen leider keinerlei Informationen. |

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Bunte tote Fische am Strand von Cha-Am, soweit das Auge reicht |
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Gefährlich, selbst wenn sie schon tot sind: Nagelrochen |
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Der Sandstrand von Cha-Am gleicht einem riesigen Friedhof |
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Elendig verendete Fische werden von der Flut angespült |
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Auch Einsiedlerkrebse mussten ihr Leben lassen |
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Exotische Fische verenden qualvoll in der Sonne |
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Seltene Krebse und Kugelfische streben am Strand |
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Stolz zeigt uns Noi ihr morgiges Mittagessen: Einen kleinen Hai |
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Noi arbeitet auf einer Baustelle als Leiharbeiter. Sie sammelt nun kiloweise tote Fische vom Strand für ihre Arbeitskollegen |
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Kinder spielen unbeirrt zwischen toten Fischen und Nagelrochen am Strand |
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Das Fischsterben in Thailand wird von den Medien nicht erwähnt |
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Alleine am Strand von Cha-Am liegen Millionen verendeter Fische |
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Nat (9) hilft seiner Großmutter, die verendeten Fische einzusammeln |
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| Auch Mali (68) und Nat (9) sind schon seit Stunden am Strand und sammeln tote Fische. Mali ist zu alt zum Arbeiten und kann sich und Nat nur noch mit kleinen Hilfsarbeiten versorgen, denn sie bekommt keine Rente. Die Eltern von Nat sind schon früh bei einem Verkehrsunfall gestorben, so dass Nat bei seiner Großmutter aufwächst. Beide sind heute überglücklich, denn sie wollen den Fisch in Salz einlegen, damit sie ihn noch in Wochen genießen können. |
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Stolz zeigt und Mali ihre Beute. Die Fische werden filetiert und anschließend gekocht |
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Eine Auswirkung der Flutkatastrophe in Thailand. Soweit das Auge reicht,
liegen tote Fische an dem einst so reinen Strand von Cha-Am.
Zwischen Plastikmüll und angespülten Pflanzenteilen liegen die toten, einst schönen Fische

Die Flutkatastrophe dürfte innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen mit Glück zu Ende sein und somit auch die Verunreinigung des Wassers.
Wir empfehlen Ihnen, in den nächsten zwei Wochen zu Ihrer eigenen Sicherheit das Meer zu meiden, da auch viel Unrat herumschwimmt und in dieser Zeit möglichst keinen Fisch zu essen.
In wenigen Wochen dürfte sich die Lage wieder neutralisiert haben und die Wasserqualität und die Strände sind wieder so rein und so traumhaft, wie sie vorher waren.